Gesprächsführung – Einfluss durch aktives Zuhören

«Du hörst mir ja gar nicht zu!» das eine Feststellung, die sich vor allem Männer dann und wann vorwerfen lassen müssen. Der Grund: Mann nimmt die Arbeit mit nach Hause und ist in Gedanken immer noch am Organisieren oder am «nach einer Lösung suchen». Sich auf ein Gespräch einlassen, kann mühsam und je nach Gegenüber auch nervig sein. Doch Gespräche können nicht nur als Chance im zwischenmenschlichen Bereich gesehen werden, sie sind auch eine!

Die Fähigkeit sich auf das Gegenüber einzulassen und ein Wir-Gefühl aufzubauen, entscheidet, ob ein konstruktives Gespräch möglich ist. Fachwissen allein genügt nicht. Insbesondere im Umgang mit anderen Menschen benötigen wir die Echtheit gelebter Gleichwertigkeit. Gleichwertigkeit hat mit einer Grundwertschätzung und mit Anerkennung des Gegenübers zu tun, ist also eine innere Haltung, die den Mensch als einzigartiges Individuum und nicht seine Leistung in den Vordergrund stellt. Soziale Gleichwertigkeit und Ermutigung bilden die Grundlage für eine motivierende Gesprächsführung. Die Ermutigung, welche einen wichtigen Stellenwert in der Individualpsychologie einnimmt, ist z. B.: Aktives Zuhören, Einfühlung, Mitgefühl, Respekt, Ich-Stärkung, Entwicklung einer tragenden Beziehung, Achtsamkeit, Erfassen der Fähigkeiten und Möglichkeiten und Orientierung an den Ressourcen.

«Du hörst mir ja gar nicht zu!» kann als Vorwurf verstanden werden. Auf der anderen Seite, ist es eine (zugeben etwas direkte) Einladung, aus den dem Alltag und seinen Herausforderungen auszubrechen und sich auf andere, vielleicht ebenso wichtige Dinge zu konzentrieren. Eine konstruktive Gesprächsführung fördert alle beteiligten Personen.

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2 Antworten auf Gesprächsführung – Einfluss durch aktives Zuhören

  1. Pamela sagt:

    Nice to read your blog

  2. I really admire what you’re posting here. Keep going that way. Take care!

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