Advents- und Weihnachtszeit: der jährliche Aufruf zu mehr Gelassenheit

Advent und Weihnachten sind traditionelle Feiertage, die zu mehr Besinnlichkeit aufrufen. Sie bieten die Möglichkeit, aus der Hektik des Alltags auszubrechen und sich neu zu orientieren. Dazu braucht es allerdings auch Mut. Denn wer in voller «Aktionitis» lebt und dann Termine kürzt, sich so mehr Freiraum schafft, der findet mehr Zeit zum Nachdenken – zum Beispiel über sich selbst. Das kann unangenehm sein. Aus seiner «Haut schlüpfen» kann bekanntlich niemand – also bleibt nur die Konfrontation. Diese muss zwingend als Chance gesehen werden.

«Macht‘s wie Gott, werdet Mensch»

So lautet ein alter Spruch, der zum einen die Weihnachtsgeschichte aufgreift, zum andern aber auch etwas Entlastendes vermittelt. Mensch werden: Das darf sein! Es geht nicht immer nur um Leistung. Die gehört zwar zum Menschensein, sollte uns aber nicht dominieren. Dem Menschen sind natürliche Grenzen gegeben, diese gilt es zu respektieren. In einer Zeit, in der das Dasein von Gewinn und Wirtschaftlichkeit geprägt wird, braucht es Mut, anzuhalten. Sich und seine Grenzen ernst zu nehmen und anstelle von immer mehr Terminen, auch Freiraum konsequent einzuplanen.

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